Chrome OS - der nächste Streich Googels
Am 7. Juli kündigte Google sein Betriebssystem offiziell an. Einen Tag später präsentierte Google die ersten OEM-Partner: Acer, Asus, HP, Lenovo, Texas Instruments, Toshiba, Adobe und Freescale. Auch Intel gab bekannt, sich an der Entwicklung zu beteiligen.
Aufgebaut ist Chrome OS auf einem Linux-Kern und dem Browser Chrome. Die ausgelieferten Netbooks mit Chrome OS sollen statt der handelsüblichen Festplatte mit einem Flashspeicher ausgestattet werden.
Google setzt bei seinem Betriebssystem auf Geschwindigkeit, Einfachheit und Sicherheit in den Vordergrund. Dabei verzichtet Chrome OS auf die Initialisierung der Hardware, wodurch der Computer innerhalb von wenigen Sekunden starten soll.
In Sachen Software baut Google hauptsächlich auf Cloud-Computing statt klassischen Anwendungen, wie es schon bei Google Text & Tabellen der Fall ist. Durch Extraprogramme kann jedoch auch ohne Internet gearbeitet werden. Für die Anmeldung wird ein Google-Account benötigt, welcher sich kostenlos über die Website des Unternehmens einrichten lässt.Das Betriebssystem soll mit der BSD-Lizenz ausgeliefert werden und dadurch kostenfrei sein. Wie bei fast allen OpenSource-Projekten ist auch der Source-Code von Chrome OS für jeden einsehbar.
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